Women & Work 2019 – Exklusive Interviewreihe zur größten Frauenmesse Europas

Katja Luise Meißner – Konektur Netzwerkpartnerinnen

Inklusion im Kontext Humanismus ist das Thema von Katja Luise Meißner (50) und ihren Netzwerkpartnerinnen von Konektur auf der diesjährigen women & work, Europas größter Frauenmesse, am 4.5.2019, in der Messe Frankfurt.

Welche Folgen hat die Digitalisierung auf uns Menschen? Dies ist die für sie allentscheidende Frage zum Thema Humanismus. Für sie ist die Theorie zum Thema Humanismus ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftsethik. In der heutigen Praxis am Arbeitsmarkt sieht die Realität jedoch anders aus. Man kann es als ein großes Kontrastprogramm bezeichnen, was diverse Studien der Krankenkassen (z. B. AOK Fehlzeiten Report) belegen.

„In meiner täglichen Arbeit stelle ich mich diesen Herausforderungen tagtäglich. Generationsübergreifend ist mangelhafte Kommunikation, verkrustetes Silodenken und Zukunftsangst die Grundlage dieser Gefühlslage von Ohnmacht und Resignation. Wichtig ist, eine Echtzeitlösung für unsere Kunden zu erarbeiten. Nach vorausgegangener Analyse und ausgewählten begleitenden individuellen Maßnahmen darf ich meistens Teil einer Lösung sein bei meinen Kunden. Meine Arbeit ist facettenreich und anspruchsvoll, so wie das wahre Leben.“

Sich selbst bezeichnet sich die Schweinfurterin als Universalistin, die viele verschiedene Berufe in sich vereint. Mal ist sie Referentin, dann Designerin oder LTTA Artist („Learning through the Arts“ – Lernen durch die Künste). Sie erstellt für sich regelmäßig eine sogenannte: „Löffelliste, die ich immer wieder überarbeite. So bewege ich mich im hier und jetzt und habe meine Träume und Ziele immer fest im Auge.“

Auf die Frage, welche Vorbilder sie geprägt haben, antwortet sie: „Es sind meistens Persönlichkeiten, die mit Leidenschaft und Leidensfähigkeit ihre Ziele und Visionen verfolgen, wie z.B. die weiblichen Charaktere – Aenne Burda, Kristina Vogel, Königin Luise von Preußen, Emilie von Berlepsch, Eleanor Roosevelt oder Nefertari aus der Antike.“

Sie bezeichnet sich selbst als wertekonservativen Freigeist mit einer Prise Humor, Durchhaltevermögen und einer positiven Grundhaltung.

Ihre Lebensgeschichte ist so facettenreich wie ihr Geist.

„Bis zu meinem 12. Lebensjahr war neben Sport auch die Musik wichtiger Bestandteil meines Lebens. Dann entdeckte ich für mich ein neues Hobby – ich wollte Kleidung herstellen.“ Inspiriert von ihrer Mutter und ihren Großeltern, die im traditionellen Schneiderhandwerk zuhause waren, ging sie ihre ersten Schritte in Richtung Fashiondesign, was sie bis heute begleitet.

Mit 16 Jahren startete sie dann in der Gastronomie durch, und mit dem Abitur kam die Frage aller Fragen: Was studiere ich? Sie hatte jetzt zu entscheiden zwischen Design, Hotelfach und Innenarchitektur. Ihr Herz entschied sich für das Studium in Design und industrieller Fertigungstechnik.

„Anfang der 90er Jahre führten dann massive Veränderungen am Arbeitsmarkt zu meiner ersten Initialzündung. Mit 24 entschloss ich mich dazu, ans andere Ende der Welt zu reisen und dort zu arbeiten. Nachdem ich aus Neuseeland und Süd – Ostasien zurückgekehrt war, machte ich mich selbständig. Ab sofort war ich als Unternehmerin im Design-Fachhandel an verschiedenen Standorten tätig, mit eigener Produktion und eigenem Fashion-Label. Unter meiner Federführung liefen zahlreichen Fashion- Events.“

Auf die Frage, was sie noch in ihrem Leben erreichen will, sagt sie: „Meine bereits bestehenden Projekte möchte ich mit den richtigen Partnern zukunftsweisend und nachhaltig weiterentwickeln. Die Bereiche Handel, Bildungswesen, Kreativwirtschaft und Design werden sicherlich meine Grundlage bleiben. Dabei ist mir FAIRPLAY ein großes Anliegen.“

Zu Besuch beim Radiosender Radio Rheinwelle unter der Leitung von Michelle Marie Gerling. Mit im Team die international bekannte Gruppe „The Weather Girls“

Soziales Engagement und Charity ist ihr besonders wichtig.

„Angefangen hat alles mit Spendenaktionen (z.B. Sammeln für Kriegsgräber) während meiner Schulzeit. Später kamen zahlreiche Benefit Aktionen dazu, die ich initiiert oder unterstützt habe, wie zum Beispiel eine Open Air Modenschau mitten im Winter mit Casting und Miss Wahl. Der Erlös ging zugunsten des RED NOSE DAY von Pro7. Zahlreiche ehrenamtliche Einsätze kamen für SLOW FOOD hinzu.

Rückblickend kann ich sagen: Das MOTTO gut-sauber-fair zieht sich wie ein roter Faden auch durch meine Tätigkeiten und mein Leben.

Seit nunmehr 13 Jahren bin ich als Rotarierin ein aktiver Teil von diversen Sozialprojekten und Events, wie dem größten Schlauchbootrennen in Deutschland.

Sehen sie sich hierzu bitte den exklusiven Artikel im Business-Voice Magazin an, geschrieben von Astrid Arens – The Voice:
https://www.business-voice-magazin.com/das-rotarian-rowdy-river-raft-race/

Für mich ist es wichtig, mein Leben aktiv zu gestalten, gesund zu bleiben und voller Tatendrang mein Leben anzunehmen, mich zu engagieren und Menschen zu unterstützen, egal wo auf dieser Welt.“

Ganz im Sinne eines großen Visionärs:
„If you can dream it, you can do it!“
– Walt Disney –

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