Ulrich Wolf – begnadeter Künstler, Gutmensch, das Faces Original – wünscht sich „Peace for the world“

Bei unserem ersten Kennenlernen fasziniert mich direkt diese unglaubliche Ruhe und diese positive Energie, die von Ulrich Wolf ausgeht. In seiner freundlichen charmanten Art beantwortet er mit viel Freude meine Fragen. Er macht es sich bequem und man spürt sofort, dass er den Moment lebt, dass er im Hier und Jetzt ist. Total bei sich angekommen.

Ulrich Wolf (59), in Wiesbaden geboren, hat das Talent zur Fotografie förmlich mit der Muttermilch aufgesaugt. Beide Elternteile waren erfolgreiche Fotografen, und berühmte Menschen gingen bei ihnen zu Hause Tag täglich ein und aus. Mit 10 Jahren hatte er bereits seine eigene Kamera und entwickelte im Labor seines Vaters Filme. Mit seinem Bruder zusammen arbeitete er bereits in Kindertagen als Model. Erinnern Sie sich noch: „Mutti, er hat überhaupt nicht gebohrt“.

Was war Dir wichtig, als Du mit dem Fotografieren anfingst?
Ich wollte unbedingt etwas eigenes schaffen und weniger den Schritt gehen, mich ins gemachte Nest zu setzen. Deshalb startete ich meinen beruflichen Weg mit einer Lehre, als Fotoassistent bei Herbert Dengel, Playboy Produktionen, Otto Weißer und Harald Reiterer. Parallel baute ich mir meine eigene Fotografie auf.

Wie stehst Du zur klassischen Pressefotografie?
Für mich war relativ früh klar, dass ich mich weniger der Pressefotografie widme. Du verlierst mit der Kamera die Distanz zu einem Menschen, zu einer Situation. Du überschreitest gewisse Bannmeilen auf der Suche nach dem besten Bild. Ist man in der Politik, beim Sport unterwegs, so ist es häufig so, dass 20 Fotografen und mehr vor Ort sind. Es wird geboxt, sich mit den Ellenbogen durchgesetzt bis hin zu Platzwunden, Hauptsache ich habe das beste Bild ever.

Du bautest Dir jetzt Dein Business auf. Mit was bist Du gestartet?
Ich erstellte Setcards für Models. Alles lief über Mund zu Mund Propaganda. Damals gab es noch keine Homepages. Man ging von Agentur zu Agentur. Mitte der 90er machte ich die ersten Abstecher in die Kunst. Ich machte in Mode und Akte. Zum ersten Mal drapierte ich ein Model in 150 Liter Götterspeise und überschüttete sie mit Sahne. Meine Fotoagenten waren begeistert.

Wann begannst Du mit Deiner Faces Reihe?
2006 gründete ich meine eigene Modelagentur und begann gleichzeitig, mit meinen ersten Faces Ideen zu experimentieren. Sie hat sich entwickelt als Ableger aus einem Kosmetikauftrag. Insgesamt habe ich bis heute mit meiner grandiosen befreundeten Stylisten Tina über 30 Motive erarbeitet.

Was macht Dich als Modefotograf aus?
Ich versuche, meine eigene Bildsprache zu entwickeln, um einen Wiedererkennungseffekt zu erzielen. Es ist wie meine Handschrift, eine eigene Signatur.
Kommunikation ist bei mir besonders intensiv. Ich unterstütze die Models beim Posing. Du musst die Fehler des Models sehen und dann so unterstützten, dass ein gutes Foto entsteht.
Für mich ist ein gut funktionierendes Team von höchster Wichtigkeit. Mit Ruhe und Geduld zum Erfolg.

Jeder Fotograf hat ein Erfolgsgeheimnis. Welches hast Du?
Meinen Erfolg sehe ich darin, dass ich menschlich geblieben bin, dass ich authentisch bin mit jeder einzelnen Faser und jeder einzelnen Zelle meines Körpers. Das, was ich tue, mache ich aus Leidenschaft. Am Set mache ich alles selbst. Ich fotografiere manuell ohne Belichtungsmesser oder andere digitale Hilfen. Was du in diesem Geschäft brauchst, ist Durchhaltevermögen. Du musst dran bleiben und an Dich glauben.

Was bedeutet für den Menschen Ulrich Wolf Erfolg?
Anerkennung, wenn jemand stolz ist, ein Foto von mir zu haben. Wenn ich anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Auch wenn Menschen glauben, weniger fotogen zu sein, versuche ich alles, um aus ihnen das Beste herauszuholen. Eine intakte Familie. Harmonie ist mir sehr wichtig und der direkte Zugang zur Natur. Meine Hunde, ich liebe Golden Retriever, die ich auch züchte. Ich habe viele Ideen und stürze mich gerne auf ein neues Projekt. Über das Feedback der Beteiligten hole ich mir dann wieder die Kraft und Power.

Faces: Thomas Anders – Schlagersänger  – & Julia sowie Ulrich Wolf & Astrid Arens

Astrid Arens ist die Nr. 1, wenn es um Themen geht wie Neurokommunikation und -Marketing. Als die taffe Businesslady die erfolgreiche Vernissage von Ulrich Wolf in Wiesbaden besuchte, platze es regelrecht aus ihr heraus: „Was für ein toller Mensch. Hoch kreativ und unglaublich sympathisch. Seine Werke sind ausgewogen, sprechen hochemotionale Themen an und rütteln auf. Seine Bilder verankern sich im Kopf des Betrachters auf einzigartige Weise. Ein Talent, das seines Gleichen sucht. Besonders sein humanitäres Engagement ist klasse. Gerade seine Faces Reihe steht dafür. Ich kann nur jedem ans Herz legen, Ausstellungen von diesem Ausnahmekünstler zu besuchen und seine Werke weiterzuempfehlen.“

Was ist dem Privatmensch besonders wichtig im Leben?
Mir ist es wichtig, dass es allen Menschen in meinem Umfeld gut geht. Zeit ist für mich besonders wichtig. Ich möchte die schönen Momente des Lebens festhalten und leben. Für mich sind die Familie, meine Lebenspartnerin Tammy (ohne sie bin ich nur die Hälfte) und unsere Golden Retriever besonders wichtig. Sie sind das Fundament für mich um glücklich zu sein. Freundschaft bedeutet mir viel und Gesundheit. Klar, Geld spielt natürlich auch eine Rolle.

Was ich mir jedoch von Herzen wünsche für alle Menschen ist
„Peace for the world – Frieden für die Welt“.

www.ulrich-wolf.de