Edmund Stössel – Das Gesicht von rheinmaintv

veganer Jurist aus Überzeugung und Moderator aus Leidenschaft – das Exklusivinterview

Wählt man rheinmaintv und sieht sich die Sendung „auf ein Wort“ an, so erlebt man Edmund Stössel (36), Geschäftsführer rheinmaintv, im exklusiven Talk mit seinen erlesenen Interviewpartnern. Man merkt ihm an, wie leidenschaftlich er seiner Aufgabe als Moderator dieser und anderer Sendungen nachkommt – ein Erlebnis.

auf ein Wort

Das Erkennungszeichen des gebürtigen Frankfurters ist sicherlich sein Lachen. Er strahlt, lacht gerne und viel, er ist neugierig und reagiert spontan auf das Gesagte seiner Partner. Für ihn darf und muss Job Spaß machen, es darf kreativ werden und sprachlich eine Herausforderung sein, dann fühlt er sich wohl und läuft zu Hochform auf.

Als gelernter Jurist legt er Wert auf fundierte Recherche und Genauigkeit. Was ihn an dieser Arbeit immer gereizt hat, war der sprachliche Anspruch anwaltlicher Arbeit. Als er dann 2009 ein Praktikum mit anschließendem Volontariat beim TV-Sender rheinmaintv absolvierte, fand er seine neue berufliche Zukunft. Dieser Bereich, so sagt er, „war noch bunter und sprachlich noch kreativer als die Juristerei.“

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Er liebt das Leben und das Kochen. Als euphorischer Hobbykoch verwöhnt er seine Lieben, bezeichnet sich selbst als glücklichen Veganer und einfühlsame Führungspersönlichkeit. Seine Lieblingsfarbe ist rot, er genießt seinen Urlaub gerne am Meer oder in den Bergen und seine Lieblingsmusik liegt in den 90er Jahren; bei Michael Jackson, Aerosmith und Scooter.

Astrid Arens: Sie haben eine steile Karriere hinter sich. Mit 33 Jahren bereits Geschäftsführer des privaten TV Senders rheinmaintv. Kompliment. Was ist Ihr Erfolgskonzept?

Edmund Stössel: „Als erstes ist für mich besonders wichtig, dass ich Spaß bei dem habe, was ich tue. Dann stellt sich der Erfolg von selbst ein. Als zweites lebe ich in dem Bewusstsein, dass ich in jeder Sekunde meines Lebens alles ändern kann. Und drittens besitze ich einen unbändig positiven Grundglauben an die Welt und an mich selbst.“

Astrid Arens: Das mit dem Grundglaube interessiert mich sehr. Was wollen Sie mit Ihrer Person bewirken auf diesem unseren Planeten?

Edmund Stössel: „Ich möchte einen guten und positiven Beitrag leisten, damit die Welt ein wenig besser wird. Mir ist wichtig, dass energetisch etwas Positives hängen bleibt. Zu jedem Zeitpunkt meines Lebens habe ich das Vertrauen in mich, dass alles, was ich tue, erfolgreich wird und für etwas gut ist.“

Astrid Arens: Welche Projekte wollen Sie in Ihrem Leben noch realisieren? Gibt es konkrete?

Edmund Stössel: „Der Wunsch, etwas zu realisieren, ist weniger auf ein konkretes Projekt bezogen. Es ergibt sich einfach. Wenn ich eine Chance wahrnehme, dann greife ich zu. Aus allem Schönen kann etwas ganz tolles Neues erwachsen.“

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Astrid Arens: Wie sind Sie aufgewachsen? Wer waren für Sie die wichtigsten Bezugspersonen? Was hat Sie geprägt?

Edmund Stössel: „Mein Elternhaus war sehr konservativ eingestellt. Ich wuchs mit meinem Bruder zusammen auf, wir konnten richtig gut miteinander. In meinen frühen Jahren prägte mich sehr mein Vater. Er war ruhig, sehr konservativ und startete seine Karriere als Wirtschaftsprüfer. In meinen späteren Jahren inspirierte mich mehr meine Mutter. Sie war impulsiv und legte sich, wenn es sein musste, auch mit der restlichen Welt an (er lacht herzlich dabei), eine erfolgreiche Familienmanagerin.“

Astrid Arens: Was hat Sie neben Ihrem Elternhaus noch stark beeinflusst? Gibt es Vorbilder, die Sie begleitet haben?

Edmund Stössel: Nach einer kurzen Überlegungsphase sprudelte es aus ihm heraus: „Ja, da gab es einige. Als Kind fand ich Captain Picard aus der Fernsehserie Star Trek klasse. Er war diszipliniert und sehr strebsam. Ebenso inspirierte mich Martin Luther King mit den Themen Gemeinschaft, Verbundenheit und Gleichheit. Später entfachte mein Herz für die Bill Cosby Show. Sie war für mich Sinnbild für Offenheit und Bill Cosby zeigte stets Gefühl in seinem Tun. Herz und Verstand in Einklang. Auch meine Großmutter väterlicherseits hatte eine große Vorbildfunktion für mich. Sie war absolut authentisch, aufrichtig, geradeaus ehrlich, offen und direkt.“

Astrid Arens: Was ist Ihnen besonders wichtig? Was sind Ihre Schlussworte an die Leser?

Zum Abschluss gibt es nur 1 Wort aus dem Filmklassiker Braveheart, das er den Lesern mitgeben möchte:

Edmund Stössel: „FREIHEIT“

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