Stuart Truppner – Aktienprofi mit Tiefgang und einem Herz für Kinder

Unsere heutige Gesellschaft definiert Erfolg gerne über mehr Umsätze, höhere Erträge und Kostensenkung. Flexibilität, 24h Erreichbarkeit und die Firma immer an erster Stelle, das sind Vokabeln, die in der Finanzbranche Gesetz sind. Der Mensch als wichtigste Ressource in der Wirtschaft bleibt häufig auf der Strecke, sowie Emotionen und intensive Mitarbeiterbindung, die gerade in den deutschen Führungsetagen eher selten ist.

Stuart Truppner (61) hat in seinen Glanzzeiten Millionen, ja Milliarden hin und her bewegt. Die Deutsche Bank vertraute ihm die Aktienabteilung weltweit an. Fidelity Investments, mit denen er 15 Jahre zusammengearbeitet hat, bezeichnet ihn als Außenminister des Unternehmens, da er nur 2-3 Tage im Jahr im Büro war. Danach gründete er seine eigene Beratungsgesellschaft – dauerhaft erfolgreich – die er bereits 3,5 Jahren später mit 444 Mitarbeitern weiter-verkaufte an eine weltweit agierende Beratungsfirma.

Heute ist Truppner „Privatier Light“, wie er sich gerne nennt. Neben ein paar sehr exklusiven Coachings hält er gerne Vorträge, betreut 5 Start-up Unternehmen unentgeltlich und frönt seiner Leidenschaft, mit Stuart4Kids hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen, Glanzpunkte in ihre Leben zu setzen.

Stuart Truppner

Auf die Frage hin, was Menschen und Unternehmen in der heutigen Zeit erfolgreich macht, antwortet Stuart Truppner schnell und ohne zu zögern: „Mit Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Respekt und Biss zum Erfolg“. Für ihn ist es eine Kombination aus Vertrauen, Transparenz, Akzeptanz und Durchhaltevermögen, was Unternehmen als auch jeden Einzelnen erfolgreich macht.

Wenn man ihn fragt, was er unter Erfolg versteht, dann lächelt er, hält einen Moment inne, sein so typisches Augenstrahlen stellt sich ein und mit leichtem, sehr charmantem amerikanischen Akzent antwortet er: „Für mich bedeutet Erfolg Menschen zu helfen, etwas zurück zu geben“. Genauso, wie er es in seinen Anfangsjahren in Brooklyn erfahren hat, so will er heute Gutes tun und zurückgeben auf seine ureigenste Art. Neben dem, Kinder zum Lächeln zu bringen, liebt Truppner den Basketballsport, der ihn bis heute begleitet. Stuart4Kids lädt Kinder ein zu Basketballspielen, zu Erlebnisnachmittagen und zu Lerntagen in Firmen.

Stuart4Kids

Angefangen hat alles mit der geldlichen Unterstützung der Til Schweiger Foundation, einem engen Freund und Weggefährten. Er stellte jedoch schnell fest, dass es für ihn einen großen Unterschied macht, ob er „nur“ auf Knopfruck hin eine Geldsumme anweist, oder ob er selbst das Ganze in die Hand nimmt und persönlich an vorderster Front mit den Kindern unterwegs ist. Darin findet er seine Erfüllung. Überdies ist er einer der wenigen, die alle Charity-Aktivitäten aus eigener Tasche zahlen.

Mittlerweile hat er große, nachhaltig arbeitende, feste Partner. Die Arche, die Caritas, die Evangelische Kirche in Frankfurt und Stuart4Kids arbeiten eng zusammen, wenn es um das Wohl der Kinder geht. Neben Kinderevents wie Basketball- und Fußballspielen werden Lerntage in Firmen ab dem 1.7.2018 neu mit ins Programm aufgenommen. Sie werden im Großraum Frankfurt stattfinden. Z.B. hat sich bereits eine deutsche Bank dazu bereiterklärt, 70 Kids die Möglichkeit zu geben, verschiedene Abteilungen Inhouse kennenzulernen. In kindgerechter Sprache bekommen sie z.B. erklärt, wie die Bankgeschäfte laufen oder was ein Aktienfond ist. Es werden Institutionen folgen wie die Polizei, das Theater, der Zoo, um nur einige zu nennen.

Stuart4Kids

Wenn man Stuart Truppner nach seiner Vision mit Stuart4Kids fragt, sagt er: „Ich gebe zurück, was ich als Kind bekommen habe. Ich möchte etwas bewegen. Die Deutschen spenden viel Geld nach Afrika, Südamerika…, jedoch wünsche ich mir, dass ein wenig mehr auch in Deutschland bleibt. Hier gibt es auch viele, viele Menschen, die eine Unterstützung brauchen können.“

Was bewegt Truppner zu diesem Engagement und wo kommt er her?

Mit seinen 3 Geschwistern wuchs Truppner im Getto von Brooklyn, New York, auf. Sein Vater starb sehr früh bei einem Flugzeugabsturz, was sein Leben total veränderte. Seine Mutter gab alles, um die Familie zu versorgen und zu ernähren. Sie arbeitete oft nachts, damit sie tagsüber für ihre Kids da sein konnte. Laut Truppner „wuchs er sehr liebevoll auf“. Eine ständige Herausforderung war es jedoch, immer genügend zu Essen für die Familie zu haben.

Stuart Truppner

Bereits seit seinem 4. Lebensjahr gehört Basketball zu ihm. Er war immer der kleinste in der Mannschaft und seiner Position als Tempo- oder Spielmacher blieb er bis zum Schluss seiner Kariere treu. Er gab schon früh die Strategie im Spiel vor und trainierte fortan täglich 4-7h. Sein besonderes Geheimnis war, dass er alle Spielzüge oder Ballgriffe mit rechts als auch mit links spielen konnte. Von daher war er immer für eine Überraschung gut und für seine Gegner nur sehr schwer einzuschätzen, wenn überhaupt.

Er war klein, hoch flexibel, unberechenbar mit dem Willen und Biss zum Erfolg. Vom Amateur wechselte er dann mit 18 in die Profiliga zu den New York Knicks. Das alles schaffte er nur, weil ihm die einfachen Menschen immer wieder zur Seite standen, ihn unterstützten und aufbauten.

An zwei Sätze seiner Mutter erinnert er sich noch heute. Den einen sagte sie vor jedem seiner Spiele: „Mach mich noch stolzer auf Dich. Ich habe Dich sehr lieb. Mach die „fucking“ Jungs platt!“, und den anderen sagte sie, wenn es darum ging, ihn zu motivieren: „Der liebe Gott hat Dir einen Kopf gegeben – nutze ihn und mach was Schönes aus Deinem Leben.“

Auf der Straße aufgewachsen, ohne Studium, jedoch mit dem Biss eines erfolgreichen Sportlers ausgestattet, bewarb er sich auf Empfehlung eines Freundes bei der LeRoy Deutsche Bank in New York. Sie liebten Profisportler und gaben ihm eine Chance. Nach 2 Jahren wurde er Chef der Aktienabteilung.

Do The Right Thing Dude

Informiere Dich unter: https://www.stuart4kids.de/