Spiritualität – Wenn Geist und Körper eine Auszeit brauchen

Das Manager Magazin schreibt in seiner Ausgabe 08/2016 „Die Sandburg des Kapitalismus“: „Keine Russen, keine Engländer, dafür ursprüngliche Natur – Reet statt Jetski – Sylt ist das exklusivste Sommercamp der deutschen Wirtschaftselite. Salz auf den Lippen, ein endloser Horizont in unwirklichem blau und bevor es zu gemütlich wird, kommt immer ein Regenschauer: Das ist Sylt.

Die Lieblingsinsel vieler Deutscher, vor allem diverser Prominenter und Wirtschaftsbosse, der nördlichste Zipfel der Republik. Sehr beliebt, nicht nur bei denen, die sich die Quadratmeterpreise von über dreißigtausend Euro in Kampen, dem reichsten Dorf Deutschlands, leisten können und wollen. 40 Kilometer Sandstrand, nur in der Mitte entstellt durch Westerlands Hochhäuser. Doch wer es darüber hinaus schafft, findet selbst in der Hochsaison einsame Strände, freundliche Menschen und lange Tage. Aber auch den größten Porsche-Parkplatz der Welt, überteuerte Strandbars und Junggesellenabschiede in demütigender Verkleidung.”

Die Herren wissen schon, was wirklich gut ist. Ich muss schmunzeln. So wie ich, gefühlt immer schon. Seit ich ein kleines Mädchen bin, liebe ich diese Insel und ich versäume es nie, mindestens einmal im Jahr hier aufzutanken. Zwischenzeitlich biete ich sogar ganz exklusiv für einige wenige Klienten aus meiner Praxis in Baden-Baden und Zürich zu bestimmten Terminen eine Auszeit im Golf & Spa Hotel Budersand in Hörnum an. Doch lesen Sie selbst, lassen Sie sich ein wenig inspirieren und treiben. Aber Vorsicht! Es könnte zu plötzlich auftretender Sehnsucht kommen.

Tauche ein in die Sylter Luft, die himmlische Ruhe, das wunderbare Licht – und in Dich! Es ist die Sehnsucht, die Sehnsucht, die mich treibt. Dieses Geräusch und der Geruch des Meeres und der Freiheit. Frei zu sein, mein Herz zu öffnen, zu fühlen, was jetzt ist – im Hier und Jetzt. An keinem anderen Ort ist mir das so gut gelungen, wie hier auf Sylt. Es ist faszinierend. Was ist an dieser Insel so besonders? Es ist die Melancholie, es ist das Unerwartete. Du weißt nie, womit du rechnen kannst. Von einer Sekunde auf die andere wechselt das Wetter, vor allem, wenn Du Dich ganz auf das Meer einlässt, ganz auf diese gewaltige Naturmacht.

Alles fließt, alles ist im Einklang. Jede einzelne Welle, jede Schaumkrone ist anders, Du kannst Dich einfach nicht satt sehen an der Schönheit der Natur. Satt sein, in Fülle sein, das findest Du hier. Und vor allem kann man „selten so gut chillen wie hier“, sagt meine 16-jährige Tochter immer, mit dem Blick auf die coolen Leute, die man hier an jeder Ecke trifft. Genau die, die es verstehen, zu leben, und das auf die feine, die ruhige, auf die vielleicht sogar achtsame Art.

Oft ist es hier windig, aber ich empfinde es nicht als störend. Ich finde es sogar schön! Der Wind zerrt an Deinen Kleidern. So könnte es auf offener See sein, einen Moment lang kommst Du Dir vor wie ein alter Seefahrer. Allein, allein mit den Urgewalten.

Oft ist es kalt und ungemütlich und Du empfindest es nicht als störend. Du findest es sogar schön. Du spürst Dich. Wann hast Du Dich das letzte Mal wirklich richtig lebendig gefühlt? Mit Deinem ganzen Sein? Indem Du beginnst, darüber nachzudenken, kommt wieder dieses wohlige Gefühl, eins zu sein mit der Natur. Ich friere? Nein. Es ist angenehm warm, ein freudiges Kribbeln schlängelt sich durch meinen Körper.

Oft regnet es kleine, spitze, eisige Regentropfen und es fühlt sich angenehm an.

Ich finde es schön. Ich strecke meine Nase ganz arg Richtung Himmel, schließe die Augen, darauf wartend, dass die kalten Tropfen prickelnd auf mein Gesicht fallen. Es piekt. Ich finde das lustig und muss lachen. Ich spüre mich. Meine Haut spannt, ich merke, wie das Blut arbeitet, meine Nase wie verrückt läuft, die Augen tränen. Es läuft, alles fließt. Ich werde ruhig. Dies ist ein Einblick in meine Gefühlswelt aus ein paar Minuten am Meer. Und nicht nur das. Es ist so viel mehr, es ist das Bewusstsein, etwas für sich ganz alleine zu tun, ohne Zeitdruck, ohne Anforderungen, was auch immer das sein mag.

Vielleicht denkst Du: „Ja, das möchte ich auch einmal erleben.“ Einmal rauszukommen für ein paar Tage, raus aus dem täglichen Einerlei, das Dich immer wieder so sehr beschäftigt, raus aus Deinem Denken, rein in Fülle, rein ins Fallenlassen, einfach nur Du selbst sein. Es ist so viel mehr als Abschalten, es ist, sich zu spüren, sich wieder zu finden, verloren Geglaubtes wieder zu finden – in Dir. Losgelöst vom Alltag ist es leichter, zu sich selbst zu finden. In die eigene Mitte zu kommen. Lebensenergien fangen an zu fließen und die Selbstheilungskräfte werden angeregt.

Eine enge Freundin und die Nr.1 im Bereich der Sprachwissenschaften, Astrid Arens, prägte einmal den Satz: „Gehe in Dich und wähle für Dich die richtigen Worte, dann erlebst Du Gefühle und Kräfte in Dir, die Dich zu wahren Meistern deines Lebens machen. Zeig mir, wie Du sprichst und ich zeige Dir, wie Du denkst und handelst.“ Und genau so ist es!

Deshalb tauche jetzt ein in die Sylter Luft, die himmlische Ruhe, das wunderbare Licht. Denn auch die Sonne zeigt sich regelmäßig. Was Du dann spürst, das vermag ich Dir hier gar nicht zu sagen. Das darfst Du selbst erleben.

Hier finden Sie die Termine zu den Sylter-Seminaren.

Wunderbar entspannte, wertvolle und achtsame Stunden im Leben wünscht

Eure Cordula, Die Perlenfischerin